Ein kleiner weiterer Beweis - bin so froh nicht mehr ganz so alleine zu sein.
Dienstag, 25. Januar 2011
Montag, 10. Januar 2011
Ein kleiner Hoffnungsschimmer ?
Hallo ihr da draußen
Nun ist es schon wieder eine ganze Weile her, daß ihr von mir gelesen habt.
Das hat verschiedene Gründe.
Der Hauptgrund ist aber, daß ich mich in den letzten Wochen soviel mit meiner Vergangenheit auseinandergesetzt habe - ich hatte einfach nicht die Kraft hier zu berichten.
Doch seit ein paar Tagen habe ich etwas neuen Mut gefasst und ich will euch erzählen warum.
Vor einigen Tagen hatte ich einen ziemlich krassen Alptraum aus meiner Kindheit. Von dem Haus wo ich als Kind wohnte und wo der Missbrauch und die Misshandlungen stattfanden.
Als ich aufwachte, war mein erster Gedanke : ich muss meine Jugendfreundin von damals anrufen!
Wir hatten uns zwar seit gut 26 Jahren nicht mehr gesehen, aber dank des Internets findet man ja doch immer wieder zueinander.
Ich kann mich noch dran erinnern, daß ich damals spät am Abend im Nachthemd von zuhause weggelaufen bin und zu meiner Freundin gelaufen bin (sie wohnte schräg gegenüber von uns).
Das ich tierisch Schläge bekam und die Treppe runtergetreten wurde als ich wieder zuhause war, das weiß ich noch - aber ich weiß den Grund für mein Weglaufen nicht mehr.
Also rief ich meine Jugendfreundin vor ein paar Tagen an um sie zu fragen ob sie sich an besagten Abend noch erinnere.
Ja das tat sie - und nicht nur an diesen Abend...
Sie konnte sich noch daran erinnern, daß ich jede Stunde mich zuhause melden musste vom Spielen und wenn nicht gabs Schläge mitm Kochlöffel. Das sei ihr als Kind schon unheimlich gewesen sagte sie.
Ich habe dann anschliessend noch mit ihrer Mutter telefoniert.
Sie konnte sich an genauere Dinge erinnern.
z.B. der Abend als ich im Nachthemd zu ihnen kam.
Ich war immer der Meinung gewesen, die haben mich einfach wieder weggeschickt - aber so war es gar nicht.
Es war wohl schon fast Nacht als ich mit nem zerrissenen Nachthemd bei den Eltern meiner Freundin auftauchte und total aufgelöst war.
Mein Erzeuger rief direkt dort an um zu fragen ob ich dort sei.
Er kam dann auch zügig rüber um mich abzuholen.
Die Eltern meiner Freundin wollten mich aber über Nacht dortbehalten.
Mein Erzeuger war aber der Meinung, die hätten keine rechtliche Handhabe mich dazubehalten und er würde mich wieder mitnehmen.
Er behauptete, ich habe ein altes Nachthemd aus dem Altkleidersack genommen um vor den Nachbarn eins auf "armes Kind - mir gehts so schlecht" zu machen O_o
Die Mutter erzählte mir auch, daß mir beim Spielen mal die Anziehsachen hochrutschten und ich sie hastig wieder zurechtzog.
Sie fragte mich, was das für blaue Flecken an meinen Armen und Beinen seien und ich hätte gesagt, ich hätte mich gestossen.
Weiter sagte sie, daß ich mal mit Nasenbluten nachhause kam und nicht durch die Haustür durfte um nicht alles vollzubluten. Musste dann durch den Garten hinten in den Keller.
Und das öfter mal Kochlöffel an meinem Körper zerbrochen sind, war wohl auch ein offenes Geheimnis...
Wo jetzt der Hoffnungsschimmer ist ?
Die Mama meiner Jugendfreundin wird ihre Erinnerungen schriftlich festhalten und es meinem Anwalt zur Verfügung stellen.
Und ich denke, diese Informationen werden sicherlich hilfreich sein im Prozess gegen das Versorgungsamt...
Nun ist es schon wieder eine ganze Weile her, daß ihr von mir gelesen habt.
Das hat verschiedene Gründe.
Der Hauptgrund ist aber, daß ich mich in den letzten Wochen soviel mit meiner Vergangenheit auseinandergesetzt habe - ich hatte einfach nicht die Kraft hier zu berichten.
Doch seit ein paar Tagen habe ich etwas neuen Mut gefasst und ich will euch erzählen warum.
Vor einigen Tagen hatte ich einen ziemlich krassen Alptraum aus meiner Kindheit. Von dem Haus wo ich als Kind wohnte und wo der Missbrauch und die Misshandlungen stattfanden.
Als ich aufwachte, war mein erster Gedanke : ich muss meine Jugendfreundin von damals anrufen!
Wir hatten uns zwar seit gut 26 Jahren nicht mehr gesehen, aber dank des Internets findet man ja doch immer wieder zueinander.
Ich kann mich noch dran erinnern, daß ich damals spät am Abend im Nachthemd von zuhause weggelaufen bin und zu meiner Freundin gelaufen bin (sie wohnte schräg gegenüber von uns).
Das ich tierisch Schläge bekam und die Treppe runtergetreten wurde als ich wieder zuhause war, das weiß ich noch - aber ich weiß den Grund für mein Weglaufen nicht mehr.
Also rief ich meine Jugendfreundin vor ein paar Tagen an um sie zu fragen ob sie sich an besagten Abend noch erinnere.
Ja das tat sie - und nicht nur an diesen Abend...
Sie konnte sich noch daran erinnern, daß ich jede Stunde mich zuhause melden musste vom Spielen und wenn nicht gabs Schläge mitm Kochlöffel. Das sei ihr als Kind schon unheimlich gewesen sagte sie.
Ich habe dann anschliessend noch mit ihrer Mutter telefoniert.
Sie konnte sich an genauere Dinge erinnern.
z.B. der Abend als ich im Nachthemd zu ihnen kam.
Ich war immer der Meinung gewesen, die haben mich einfach wieder weggeschickt - aber so war es gar nicht.
Es war wohl schon fast Nacht als ich mit nem zerrissenen Nachthemd bei den Eltern meiner Freundin auftauchte und total aufgelöst war.
Mein Erzeuger rief direkt dort an um zu fragen ob ich dort sei.
Er kam dann auch zügig rüber um mich abzuholen.
Die Eltern meiner Freundin wollten mich aber über Nacht dortbehalten.
Mein Erzeuger war aber der Meinung, die hätten keine rechtliche Handhabe mich dazubehalten und er würde mich wieder mitnehmen.
Er behauptete, ich habe ein altes Nachthemd aus dem Altkleidersack genommen um vor den Nachbarn eins auf "armes Kind - mir gehts so schlecht" zu machen O_o
Die Mutter erzählte mir auch, daß mir beim Spielen mal die Anziehsachen hochrutschten und ich sie hastig wieder zurechtzog.
Sie fragte mich, was das für blaue Flecken an meinen Armen und Beinen seien und ich hätte gesagt, ich hätte mich gestossen.
Weiter sagte sie, daß ich mal mit Nasenbluten nachhause kam und nicht durch die Haustür durfte um nicht alles vollzubluten. Musste dann durch den Garten hinten in den Keller.
Und das öfter mal Kochlöffel an meinem Körper zerbrochen sind, war wohl auch ein offenes Geheimnis...
Wo jetzt der Hoffnungsschimmer ist ?
Die Mama meiner Jugendfreundin wird ihre Erinnerungen schriftlich festhalten und es meinem Anwalt zur Verfügung stellen.
Und ich denke, diese Informationen werden sicherlich hilfreich sein im Prozess gegen das Versorgungsamt...
Dienstag, 26. Oktober 2010
Kraftlos
Hallo Welt
Hier noch mal das "einfühlsame" Schreiben des Amtes für soziale Angelegenheiten Rheinland-Pfalz:
(Zum Vergrößern, bitte anklicken)
Zu Punkt 1.)
Gesundheitliche Schädigung.
Wie entscheidet das Amt f.s.A. was gesundheitliche Schädigungen sind ??
Für mich ist eine psychische Erkrankung und Depressionen seit Kindheit eine enorme gesundheitliche Schädigung. Und die rührt sicherlich nicht nur daher, daß auf meinem Hintern dutzende Kochlöffel zerbrochen sind....
Zu Punkt 2.)
Den "netten" Papi meiner Stiefmutter lernte ich bereits im zarten Alter von 6 Jahren kennen. Von da an waren wir regelmäßig zu Besuchen und im Urlaub bevor wir 1980 gänzlich dorthin zogen und er nun freien Zugriff hatte wann immer ihm danach war.
Laut meiner Stiefmutter scheint Missbrauch nur bei festem Zusammenwohnen möglich zu sein ...
Zu Punkt 3.)
Und wieder der Trugschluß das Missbrauch nur mit vielen, vielen Zeugen möglich ist.
Das meine Schwester ebenfalls in ihrem Bericht geschrieben hat, daß sie von dem A**** angefasst wurde, scheint nicht zu zählen - denn sie war ja bei MIR nicht dabei!!!!
Welch eine herrliche Logik!
2 "Damen" sagen aus: "Nein der Papa bzw. der liebende Ehemann, macht sowas nicht!" und 2 schon immer schwer erziehbare und problematische Frauen behaupten, daß der liebe Opi ein Pädophiler war ?!
Na das geht aber gar nicht.
2 gegen 2
Im Zweifelsfall immer für den liebenden Vater und Ehemann, der ja sowieso schon verstorben ist und sich gar nicht mehr rechtfertigen kann ...
Ich könnte kotzen!!!!!!!!!!!
Mein Anwalt möchte Klage einreichen - meine Therapeutin rät mir dringend davon ab, weil ich der Belastung dadurch nicht gewachsen sei.
Auf wen höre ich ??
Auf das Gefühl endlich wahrgenommen zu werden und für mein Recht zu kämpfen - oder auf meine Gesundheit, die so oder so nicht der Norm entspricht ???
Ganz ehrlich ?
Ich weiß es nicht! Und ich muss mich schnell entscheiden.
Neuer Druck - mach ichs - mach ichs nicht ....
Was würdet ihr tun??
Hier noch mal das "einfühlsame" Schreiben des Amtes für soziale Angelegenheiten Rheinland-Pfalz:
(Zum Vergrößern, bitte anklicken)
Zu Punkt 1.)
Gesundheitliche Schädigung.
Wie entscheidet das Amt f.s.A. was gesundheitliche Schädigungen sind ??
Für mich ist eine psychische Erkrankung und Depressionen seit Kindheit eine enorme gesundheitliche Schädigung. Und die rührt sicherlich nicht nur daher, daß auf meinem Hintern dutzende Kochlöffel zerbrochen sind....
Zu Punkt 2.)
Den "netten" Papi meiner Stiefmutter lernte ich bereits im zarten Alter von 6 Jahren kennen. Von da an waren wir regelmäßig zu Besuchen und im Urlaub bevor wir 1980 gänzlich dorthin zogen und er nun freien Zugriff hatte wann immer ihm danach war.
Laut meiner Stiefmutter scheint Missbrauch nur bei festem Zusammenwohnen möglich zu sein ...
Zu Punkt 3.)
Und wieder der Trugschluß das Missbrauch nur mit vielen, vielen Zeugen möglich ist.
Das meine Schwester ebenfalls in ihrem Bericht geschrieben hat, daß sie von dem A**** angefasst wurde, scheint nicht zu zählen - denn sie war ja bei MIR nicht dabei!!!!
Welch eine herrliche Logik!
2 "Damen" sagen aus: "Nein der Papa bzw. der liebende Ehemann, macht sowas nicht!" und 2 schon immer schwer erziehbare und problematische Frauen behaupten, daß der liebe Opi ein Pädophiler war ?!
Na das geht aber gar nicht.
2 gegen 2
Im Zweifelsfall immer für den liebenden Vater und Ehemann, der ja sowieso schon verstorben ist und sich gar nicht mehr rechtfertigen kann ...
Ich könnte kotzen!!!!!!!!!!!
Mein Anwalt möchte Klage einreichen - meine Therapeutin rät mir dringend davon ab, weil ich der Belastung dadurch nicht gewachsen sei.
Auf wen höre ich ??
Auf das Gefühl endlich wahrgenommen zu werden und für mein Recht zu kämpfen - oder auf meine Gesundheit, die so oder so nicht der Norm entspricht ???
Ganz ehrlich ?
Ich weiß es nicht! Und ich muss mich schnell entscheiden.
Neuer Druck - mach ichs - mach ichs nicht ....
Was würdet ihr tun??
Freitag, 22. Oktober 2010
Von Triggern und Felsbrocken
Hallo ihr da draussen...
Vor einigen Tagen war es mal wieder soweit.
Man saß zusammen in einer gemütlichen Runde, hatte viel Spaß und lachte viel.
Das Leben kann ja auch schön sein - muß aber nicht ...
Wie das so ist wenn man zusammen ist und klönt - man erzählt sich früher oder später auch mal seine Kindheitserinnerungen.
Ist ja auch ein schönes Thema - muß aber nicht ...
Als wir so gemütlich zusammensaßen kam das Thema irgendwie auf die Großväter und ihre sonntäglichen Frühschoppen.
Lustige Geschichten waren dabei, aber bei mir kamen ganz andere Bilder und Erinnerungen hoch.
Wo ein Mädel erzählte, es gab immer gebrannte Mandeln wenn sie Opa aus der Kneipe abholte, gab es bei mir sabbernde Zungenküsse :(
Ich musste den Alten ständig aus der Kneipe holen.
"Ach geh doch mal schnell den Opa holen und sag ihm das Essen ist fertig!"
Welch Freude...
Ich wusste genau was mir blühte, aber ich war ja ein braves Kind und gehorchte.
Zudem war es ja mein Opi den ich lieb hatte - also war das wohl ok so wie es war ...
Diese Erinnerung an die ekelhaften Kneipenabholungen hatte ich schön tief verbuddelt.
Nun bei der netten Runde standen sie plötzlich klar und deutlich vor mir.
Ich habe mich dann der Runde entzogen, die Tür geschlossen und bin in die Küche gegangen.
Wollte die anderen nicht stören und auch nicht die Stimmung kippen indem ich meine Erinnerungen an Opas Frühschoppen erzählte.
Irgendwie ist man doch immer alleine und muss selber zusehen wie man mit diesen Bildern klarkommt!
Wo wir auch schon beim Thema "Felsbrocken" wären.
Vor Monaten hatte ich ja schon einen Antrag auf Opferentschädigung gestellt.
Der erste Versuch wurde abgelehnt.
Das sei ganz normal meinte mein Anwalt.
Also haben wir Widerspruch eingelegt.
Meine Schwester wurde zwischenzeitlich auch befragt.
Anfang der Woche kam dann auch die Ablehnung des Widerspruches.
Begründung:
Tochter und Ehefrau des Täters haben beide ausgesagt, er habe mich nicht angefasst.
Meine Schwester sei ja nicht dabei gewesen!
Äääähm Moooment mal...
Wenn Stiefmutter und Stiefoma sagen: "Nein der macht sowas nicht!" - aber nicht dabei waren, dann stimmt das.
Wenn Schwester aber aussagt, daß sie selber angefasst wurde, aber bei mir nicht dabei war, dann gilt das nicht ?????
Wo leben wir eigentlich?????????
Also liebe Opfer, bittet eure Peiniger doch demnächst, der Familie Popkorn und Chips zu reichen, damit ihr den Missbrauch auch beweisen könnt!
Das ist doch ein Witz alles oder ?
Wie geht man damit um ??
Mein Anwalt wird jetzt Klage einreichen.
Wird das was bringen ?
Sicherlich bringt es noch mehr Erinnerungen wenn ich dann vor Gericht von Anwälten zerpflückt werde.
Und ich weiß nicht ob ich dafür stark genug bin ...
So euphorisch war ich am Anfang dieses Blogs. Total sicher den richtigen Weg eingeschlagen zu haben - mich zu wehren, nicht mehr nur still und ängstlich zu sein.
Durchzuhalten ...
Aber wofür ?
Für noch mehr Seelenschmerz, Alpträumen etc.
Wenn ich dann immer die Politiker höre, was sie alles für Opfer von sexuellem Missbrauch tun wollen ... Ich könnte kotzen!
TV Spots, Internetseiten, Organisationen, Hotlines, schönes Gerede ... letztendlich hilft man sich nur selber!
Vor einigen Tagen war es mal wieder soweit.
Man saß zusammen in einer gemütlichen Runde, hatte viel Spaß und lachte viel.
Das Leben kann ja auch schön sein - muß aber nicht ...
Wie das so ist wenn man zusammen ist und klönt - man erzählt sich früher oder später auch mal seine Kindheitserinnerungen.
Ist ja auch ein schönes Thema - muß aber nicht ...
Als wir so gemütlich zusammensaßen kam das Thema irgendwie auf die Großväter und ihre sonntäglichen Frühschoppen.
Lustige Geschichten waren dabei, aber bei mir kamen ganz andere Bilder und Erinnerungen hoch.
Wo ein Mädel erzählte, es gab immer gebrannte Mandeln wenn sie Opa aus der Kneipe abholte, gab es bei mir sabbernde Zungenküsse :(
Ich musste den Alten ständig aus der Kneipe holen.
"Ach geh doch mal schnell den Opa holen und sag ihm das Essen ist fertig!"
Welch Freude...
Ich wusste genau was mir blühte, aber ich war ja ein braves Kind und gehorchte.
Zudem war es ja mein Opi den ich lieb hatte - also war das wohl ok so wie es war ...
Diese Erinnerung an die ekelhaften Kneipenabholungen hatte ich schön tief verbuddelt.
Nun bei der netten Runde standen sie plötzlich klar und deutlich vor mir.
Ich habe mich dann der Runde entzogen, die Tür geschlossen und bin in die Küche gegangen.
Wollte die anderen nicht stören und auch nicht die Stimmung kippen indem ich meine Erinnerungen an Opas Frühschoppen erzählte.
Irgendwie ist man doch immer alleine und muss selber zusehen wie man mit diesen Bildern klarkommt!
Wo wir auch schon beim Thema "Felsbrocken" wären.
Vor Monaten hatte ich ja schon einen Antrag auf Opferentschädigung gestellt.
Der erste Versuch wurde abgelehnt.
Das sei ganz normal meinte mein Anwalt.
Also haben wir Widerspruch eingelegt.
Meine Schwester wurde zwischenzeitlich auch befragt.
Anfang der Woche kam dann auch die Ablehnung des Widerspruches.
Begründung:
Tochter und Ehefrau des Täters haben beide ausgesagt, er habe mich nicht angefasst.
Meine Schwester sei ja nicht dabei gewesen!
Äääähm Moooment mal...
Wenn Stiefmutter und Stiefoma sagen: "Nein der macht sowas nicht!" - aber nicht dabei waren, dann stimmt das.
Wenn Schwester aber aussagt, daß sie selber angefasst wurde, aber bei mir nicht dabei war, dann gilt das nicht ?????
Wo leben wir eigentlich?????????
Also liebe Opfer, bittet eure Peiniger doch demnächst, der Familie Popkorn und Chips zu reichen, damit ihr den Missbrauch auch beweisen könnt!
Das ist doch ein Witz alles oder ?
Wie geht man damit um ??
Mein Anwalt wird jetzt Klage einreichen.
Wird das was bringen ?
Sicherlich bringt es noch mehr Erinnerungen wenn ich dann vor Gericht von Anwälten zerpflückt werde.
Und ich weiß nicht ob ich dafür stark genug bin ...
So euphorisch war ich am Anfang dieses Blogs. Total sicher den richtigen Weg eingeschlagen zu haben - mich zu wehren, nicht mehr nur still und ängstlich zu sein.
Durchzuhalten ...
Aber wofür ?
Für noch mehr Seelenschmerz, Alpträumen etc.
Wenn ich dann immer die Politiker höre, was sie alles für Opfer von sexuellem Missbrauch tun wollen ... Ich könnte kotzen!
TV Spots, Internetseiten, Organisationen, Hotlines, schönes Gerede ... letztendlich hilft man sich nur selber!
Mittwoch, 6. Oktober 2010
Therapie
Am Montag hatte ich meine 1. Therapiestunde.
Nach zwei Vorgesprächen und gegenseitigem Beschnuppern, ging es nun richtig los.
25 Stunden Tiefenpsychologie ... eigentlich ein Witz oder ? Was sind schon 25 Stunden ...
Die Nacht von Sonntag zu Montag habe ich richtig scheiße geschlafen bzw. geträumt.
Ich trug ein schwarzes Shirt ohne Ärmel und tiefem Ausschnitt und hatte ein Gespräch mit meinem Erzeuger.
Ich wollte von ihm wissen, warum er mich ablehnt und so tut, als habe er kein Kind.
Er antwortete mir, nachdem er mich in dem Shirt gesehen habe, hätte er sich von mir abgewandt, da er sonst nicht hätte an sich halten können!
Als ich aufgewacht bin, war der Tag bereits für mich gelaufen :(
Ich war total irritiert und schlecht drauf.
Dann beim Termin lief das Thema in eine ganz andere Richtung - in Richtung meiner Mutter.
Es hat mich bestürzt, daß selbst meine Therapeutin erschrocken war.
Bisher habe ich mir immer eingeredet, daß ich ja irgendwie schrecklich sein muß, daß meine Mama mich nicht will.
Ich denke, ich muß langsam lernen, mir nicht immer für alles die Schuld zu geben.
Das fällt mir sehr schwer, weil es mein Leben lang hieß : "schau erst mal bei dir selber!"
Der Satz zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.
Ich habe Angst vor dieser Therapie.
Angst davor, daß ich mich an Sachen erinnere, auf die ich nie im Leben gekommen wäre.
Dieser Traum von meinem Erzeuger hat mich richtig runtergezogen.
Schliesslich war es ja sein Schwiegervater, der "Spaß" an kleinen Mädchen hatte.
Vor einigen Wochen habe ich bei meiner Schwester ein Photo von "ihm" gefunden.
Es war von ihrer Konfirmation und die ganze Familie saß lächelnd am Tisch.
Das Erschreckende war nicht sein Anblick, sondern die Tatsache, daß ich mir dieses Photo immer wieder ansehen musste.
So als wolle ich mich selber quälen.
Nach der Therapiestunde musste ich mich dann beim Frustshoppen austoben.
Dafür habe ich jetzt ein paar nette Einrichtungsgegenstände für unsere Wohnung.
Die nächste Stunde ist erst wieder nach den Ferien - ich bin gespannt, ob ich dann auch wieder mehrere Tage brauche um mich zu berappeln...
Nach zwei Vorgesprächen und gegenseitigem Beschnuppern, ging es nun richtig los.
25 Stunden Tiefenpsychologie ... eigentlich ein Witz oder ? Was sind schon 25 Stunden ...
Die Nacht von Sonntag zu Montag habe ich richtig scheiße geschlafen bzw. geträumt.
Ich trug ein schwarzes Shirt ohne Ärmel und tiefem Ausschnitt und hatte ein Gespräch mit meinem Erzeuger.
Ich wollte von ihm wissen, warum er mich ablehnt und so tut, als habe er kein Kind.
Er antwortete mir, nachdem er mich in dem Shirt gesehen habe, hätte er sich von mir abgewandt, da er sonst nicht hätte an sich halten können!
Als ich aufgewacht bin, war der Tag bereits für mich gelaufen :(
Ich war total irritiert und schlecht drauf.
Dann beim Termin lief das Thema in eine ganz andere Richtung - in Richtung meiner Mutter.
Es hat mich bestürzt, daß selbst meine Therapeutin erschrocken war.
Bisher habe ich mir immer eingeredet, daß ich ja irgendwie schrecklich sein muß, daß meine Mama mich nicht will.
Ich denke, ich muß langsam lernen, mir nicht immer für alles die Schuld zu geben.
Das fällt mir sehr schwer, weil es mein Leben lang hieß : "schau erst mal bei dir selber!"
Der Satz zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.
Ich habe Angst vor dieser Therapie.
Angst davor, daß ich mich an Sachen erinnere, auf die ich nie im Leben gekommen wäre.
Dieser Traum von meinem Erzeuger hat mich richtig runtergezogen.
Schliesslich war es ja sein Schwiegervater, der "Spaß" an kleinen Mädchen hatte.
Vor einigen Wochen habe ich bei meiner Schwester ein Photo von "ihm" gefunden.
Es war von ihrer Konfirmation und die ganze Familie saß lächelnd am Tisch.
Das Erschreckende war nicht sein Anblick, sondern die Tatsache, daß ich mir dieses Photo immer wieder ansehen musste.
So als wolle ich mich selber quälen.
Nach der Therapiestunde musste ich mich dann beim Frustshoppen austoben.
Dafür habe ich jetzt ein paar nette Einrichtungsgegenstände für unsere Wohnung.
Die nächste Stunde ist erst wieder nach den Ferien - ich bin gespannt, ob ich dann auch wieder mehrere Tage brauche um mich zu berappeln...
Montag, 20. September 2010
Erwartungen und Hoffnungen

Nach einigen Monaten der Stille, melde ich mich mal wieder hier bei euch.
Seit dem Hausverkauf ist einiges passiert.
Viel Zeit zum Nachdenken blieb da nicht - jetzt hiess es:
eine neue Wohnung muß her!
In der Stadt wollte ich nicht mehr bleiben - zu viele schmerzhafte Erinnerungen.
Schnell fanden wir eine schnuckelige Bleibe auf dem Land.
Nach einigem Hickhack mit Behörden war es dann im Juli endlich so weit und wir konnten die Stadt verlassen.
Nun wird alles wieder gut, dachte ich - hoffte ich...
Eine neue Umgebung, neue Leute, neue Wohnung...
Die ersten Wochen kamen mir vor wie Urlaub.
Tolles Wetter, viel Ruhe, Idylle ... aber irgendetwas fehlte.
Das Gefühl, jetzt zuhause zu sein!
Das kommt sicherlich noch, dachte ich mir - man muss sich ja auch erst mal an alles Neue gewöhnen.
Wenigstens war das Problem "Haus & Erzeuger" jetzt vorbei ...
Dachte ich - hoffte ich
Vielleicht erwarte ich auch zuviel, bzw. zu schnelle Ergebnisse ...
Die Ungewissheit "wohin?" ist vorbei, aber die Alpträume sind geblieben.
Seit wir hier wohnen vergeht kaum eine Nacht wo ich nicht vom Haus träume.
Entweder im Zusammenhang mit meinem Erzeuger oder im Zusammenhang mit den neuen Besitzern.
Ich würde so gerne abschliessen und hatte mir auch eingebildet, daß dies mit dem Umzug geschehen würde ...
Die Ungeduld spielt natürlich auch eine wesentliche Rolle - man möchte ja, daß es einem sofort wieder gutgeht ;)
Heute hatte ich mein 1. Vorgespräch mit meiner Therapeutin.
Ich finde sie sehr sympathisch - ist vermutlich schon mal die halbe Miete :)
Wenn ich mich für eine tiefenpsychologische Therapie entscheide, dann geht es im Oktober los.
Wenn ich auch noch bis Donnerstag Zeit habe mich zu entscheiden, so denke ich doch, daß jetzt die Zeit dafür ist (bzw. hoffe ich es mal wieder) ...
Angst habe ich auch - davor, daß Dinge ans Licht kommen die ich "erfolgreich" verdrängt habe weil sie so schlimm sind.
Das ich dann damit nicht umgehen kann - schliesslich gibt es ja Gründe warum man Erinnerungen verbannt.
Aber ich werde positiv an die Sache rangehen und schauen, daß ich viel lernen kann.
Vielleicht fühle ich mich ja irgendwann mal im Leben angekommen und vorallem Willkommen!
Habt eine schöne Woche
Dienstag, 18. Mai 2010
Verkauft!

Tag X ist eingetroffen!
Das Haus samt seiner Bewohner ist nun verkauft.
Erfahren habe ich es vorhin aus der Nachbarschaft.
Mich persönlich zu informieren, daß man auf dem "Sklavenmarkt" verschachert wurde, hat man nicht für nötig gehalten...
Warum auch ... schließlich hat es den Erzeuger auch nicht interessiert, daß der ehemalige Schwiegervater sich an mir bedient hat wie in einem Einkaufsladen.
Ich weiß nicht, was mich fertiger macht:
Die Tatsache, daß das Haus in welchem ich aufgewachsen bin, welches meine Großeltern selbst aufgebaut haben nun für immer weg ist...
...oder, daß man uns mit "verkauft" hat ohne auch nur ein Sterbenswörtchen darüber zu verlieren.
Fakt ist, als ich heute morgen wieder ins Haus ging, fühlte ich mich schlagartig unwohl.
Wie auf einem Präsentierteller - ungeschützt und für Jedermann sichtbar! Angreifbar...
Aber dafür kann sich mein Erzeuger umso mehr freuen - denn wer jetzt denkt, ihm sei es wichtig was aus seiner Tochter und seiner Enkelin wird, den muß ich leider enttäuschen.
Das interessiert ihn einen Scheiß!
Denn er hat nun Großes vor:
Er kauft sich ein neues Auto (es sei ihm auch gegönnt)
und er verwirklicht seinen Traum (den ich absolut zum Kotzen finde) - er fliegt nach Afrika zur Großwildjagd!!!!
Wie ekelhaft ist das denn ???
Aber passend... der Klotz am Bein kann sehen wo er bleibt, wir leben unser egoistisches Leben ohne schlechtes Gewissen nun noch besser aus.
Nach einigen Gesprächen mit meiner Partnerin und meiner großen Schwester, haben wir uns nun entschieden, diese Stadt hier zu verlassen.
In den letzten 7 Jahren, in denen ich wieder hierher zurück kam, lief alles daneben.
Manchmal habe ich den Eindruck, als sei ich Teil eines Experimentes.
Wieviel und wielange kann man Menschen unter Druck setzen, bis sie zerbrechen.
Ab und an schickt man ihnen ein paar nette Menschen unter ihre "Käseglocke", die sie wieder hochreissen, um nach einer kurzen Erholungsphase doppelt so stark zuschlagen zu können, bevor man sich komplett regeneriert hat.
Diejenigen von euch Lesern, die wissen wer sich hinter diesem Blog "versteckt", möchte ich bitten euch keine Sorgen zu machen, wenn meine Gedanken mal sehr düster sind.
Dieser Blog ist für mich eine Möglichkeit meine Gedanken freizulassen - aufzuschreiben, was mich bewegt, worüber ich nachdenke, was mich fertig macht...
Und zu diesen Gedanken gehören leider auch diese - "Wie kann ich mich am besten von dieser Welt verabschieden".
Aber wie gesagt, das sind nur Gedanken ... Gedanken und Fragen ...
"Was mache ich hier ?"
"Warum gibts mich?"
"Ist es meine Aufgabe das alles durchzustehen?"
"Warum ist das meine Aufgabe?"
"Hab ichs nicht anders verdient?"
"Warum hab ich es nicht anders verdient?"
"Was ist der Sinn und Zweck vom irdischen Dasein?"
Diese Fragen machen mich mürbe und ich WILL Antworten!
Meine Freunde sagen immer, es gibt nicht auf alles Antworten und manchmal muß man Dinge einfach so belassen wie sie sind.
Ich wünschte mir, ich könnte die Dinge so belassen wie sie sind und sie wieder erneut verbuddeln - aber das gelingt mir nicht.
Selbst im Schlaf finde ich die Ruhe nicht.
Ständig träume ich von dem Arsch... wie ich in einem langen weißen Kleid als kleines Mädchen stocksteif in seinem Wohnzimmer stehe und er mich von hinten begrabscht.
Alle meine Träume drehen sich um Flucht und die Erkenntnis, daß es zu spät ist und ich nicht mehr rechtzeitig wegkomme.
Vielleicht gelingt mir ja irgendwann die Flucht...
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