Dienstag, 13. Oktober 2009

noch mehr Lügen...



Nach dem heutigen Tag kann ich mehr als 100%ig nachempfinden warum soviele Opfer schweigen. Warum soviele Opfer sich niemandem anvertrauen und alles Erlebte in sich hineinfressen.
Nach diesem Tag heute ist meine Welt komplett in sich zusammengebrochen.
Die Fortschritte, welche ich mit Hilfe der Medikamente bis dato gemacht habe - weg!
Jetzt heißt es erneut von vorne anfangen.
Wieder sammeln, zur Ruhe kommen, die Tränen und die Verzweiflung zur Seite schieben und weiter kämpfen.
Kämpfen bis zum Umfallen!
Was passiert ist?
Ich habe heute Post meines Anwalts bekommen mit den Anwaltskopien des Erzeugers/Täter/Vermieter.
Sein Dementi zur gestrigen Gerichtsverhandlung.
Da das Schreiben sehr lang ist, habe ich hier nur einen Auszug aus den anwältlichen Erklärungen, welche ich am heftigsten empfand:

Ich weiß nicht was ich schlimmer finde - mich als Lügnerin hingestellt zu sehen was die Gewalt in meiner Kindheit betrifft oder die Aussage, daß ich angeblich mit Absicht den Erzeuger/Vermieter/Täter verletzt haben soll.
Vielleicht reagiere ich über, aber anhand der drei Aussagen fühle ich mich als werfe man mir vor, ich hätte versucht den Erzeuger/Täter/Vermieter umzubringen!!!
Tatsache ist, wie ich ja schon berichtet hatte, daß ich in Panik versuchte mich mit dem Rücken an ihn gewandt mich aus dem Raum zu quetschen.
Weder habe ich hinten Augen um gezielte Schläge auszuführen noch bin ich anatomisch so gut bewandert um zu wissen wo die Leber sitzt.
Ich weiß, daß ich mich nicht rechtfertigen muß, aber jetzt ist wieder genauso eine Situation wie ich sie in meiner Kindheit tausende Male hatte - ich werde als Lügnerin hingestellt!
Als ausgeflippte, hysterische Irre!
Der folgende Auszug ist die eidesstattliche Erklärung des Freundes des Erzeugers/Täter/Vermieter.
Wie schon hier berichtet, hatte der Erzeuger/Täter/Vermieter ja seinen Kumpel instruiert zu sagen, daß ich ihm den Ellbogen in die Seite geschlagen hätte.
Was dieser jetzt auch folgsam beeidigt!
(Wieviel steht auf Meineid??????)

Der krönende Abschluß aber bildet die eidesstattliche Erklärung des Erzeugers/Täter/Vermieter.
Ich denke, ich muß hier nicht ausführlich etwas dazu schreiben - der Text spricht Bände:



Montag, 12. Oktober 2009

Trotz Gutachten - einstweilige Verfügung abgelehnt!



Heute war die Verhandlung wegen der einstweiligen Verfügung.
Mein Anwalt hatte gefordert, daß sich der Erzeuger/Vermieter/Täter mir sich nicht unter 50 Metern nähern dürfe, sowie keinen persönlichen Kontakt zu mir aufnehmen dürfe.
Desweiteren solle das Schloß vom Gartentor entfernt werden da es eine Behinderung meiner Bewegungsfreiheit darstelle.
Von meinem Arzt erhielt ich folgendes Gutachten:




Dennoch war das Gericht der Meinung, da der Erzeuger/Vermieter/Täter ja 200km von mir entfernt wohne und sicherlich nicht die Absicht habe hier täglich im Objekt zu erscheinen - das eine einstweilige Verfügung wie sie beantragt wurde nicht von Nöten ist...
Was das Gartentor betreffe:
Dieses sei nicht ausdrücklich mitvermietet und bleibt somit verschlossen.
Die ganzen mündlichen Absprachen mit meiner Oma (wie Gartennutzung etc.) seien nicht schriftlich zu beweisen und haben somit auch keine Gültigkeit...

Das muß ich jetzt erst mal verdauen!

Freitag, 2. Oktober 2009

Angst



Heute ist mal wieder so ein Tag!
In meinem letzten Posting hatte ich ja den Brief erwähnt - mit Nettigkeiten gespickt.
Für mich ein absolutes Armutszeugnis - der Vermieter/Erzeuger/Täter weiß wohl nicht mehr weiter in seiner Mission, mich aus dem Haus zu vertreiben.
Besonders liebevoll finde ich die Passage über meine Figur:



Der Termin für die Hausbesichtigung ist heute um 15 Uhr.
Mein Anwalt hat gemeint, es reiche vollkommen aus die Besichtigung für eine Stunde zuzulassen.
Ich bin total nervös und hoffe das ich nicht einen erneuten Zusammenbruch bekomme.
Am liebsten würde ich diesen Menschen nie mehr wiedersehen müssen.
Zum Glück kommt gleich eine liebe Freundin her und bleibt bis zum Ende der Besichtigung.
So bin ich nicht alleine und habe auch gleichzeitig eine Zeugin falls ich dem Vermieter/Erzeuger/Täter wieder angeblich meinen Ellbogen in den Magen schlagen sollte ...

Vor kurzem habe ich dann einen weiteren (für mich riesig großen) Schritt gewagt:
Ich habe (bzw. mein Anwalt) eine einstweilige Verfügung gegen meinen Vermieter/Erzeuger/Täter bei Gericht beantragt.
Wenn der Antrag durch ist, darf er sich mir nicht unter 50 Metern nähern und auch keinen persönlichen Kontakt zu mir aufnehmen.
Der Termin dafür ist am 12. Oktober 2009
Dank meines Arztes muss ich aber nicht persönlich vor Gericht erscheinen, sondern werde durch meinen Anwalt vertreten.
Darüber bin ich echt froh.
Ich würde das momentan nicht durchstehen.
Und ich habe Angst!
Angst, daß der Psychoterror jetzt erst recht losgeht weil "er" angepisst ist wegen der Verfügung.
Aber es musste etwas passieren.
Ich will nicht weiter leiden ...